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leben hinter einem schleier aus zeit

du bist.

neues

das kapital des raums ist die freie nutzung seiner fläche

3: Einheit von denken, fühlen und handeln

» Wer heute die ‚Natur‘ des Menschen und die Natur betrachtet, der nimmt wahr ein großes Leiden. Unser Verhältnis zur Natur ist dadurch gekennzeichnet, dass es ein durch und durch gestörtes verhältnis ist. was zur folge hat, dass die naturgrundlage, auf der wir stehen, nicht nur gestört, sondern gar restlos zerstört zu werden droht. wir sind auf dem besten wege diese basis völlig zu vernichten, indem wir ein wirtschaftssystem praktizieren, das auf hemmungsloser ausbeutung eben dieser naturgrundlage beruht. brutale ausbeutung ist die selbstverständliche konsequenz eines wirtschaftssystems, dessen obere richtschnur profitinteressen sind. «

Joseph Beuys, 1978

il s’arrête un moment. continuation, flux, mouvement. ça continue encore et encore.

auf der suche nach der verlorenen zeit: ich und hier als einzige konstanten.

schon abgelaufen?

leben bleibt immer ungewiss. fortschritt ist bedingt durch das selbst und das umfeld. wissen bringt nicht immer die lösung. bewegung ist bedingt durch die gesamtheit aller ereignisse und einflüsse. ich bin hier. als teil.

und so sammelt sich alles grüne dort, wo es den blick in die ferne werfen und das schwache licht der welt, welches ins zimmer fällt einfangen kann

neuformulierung. ziel: ganzheitliches denken und handeln.

erkenntnis: nein.

denke und handle ich ganzheitlich?

„Durch […] Nachdenken können wir zum beispiel lernen, dass geduld das wichtigste gegenmittel gegen die wut ist, zufriedenheit gegen gier wirkt, mut gegen angst, verständnis gegen zweifel.“ – d.l.

bewegung aus allen richtungen; mein mittelpunkt als ziel. ich muss sie für einen moment aufhalten. innehalten. um selbst wieder bewegung zu entsenden. reaktion. aktion: ausgangspunkt/ich; ziel/bewegung; alle andere/hier.

jeder hat immer zeit.

hilfe annehmen / unabhängig von unabhängigkeit.

hilfe anbieten / als handlungsmaxime.

publikation = publikum – 1

sender = empfänger + 1

(kunst und schönheit durch das selbst und seine gedanken)

l‘art c’est tout

es ist der erste tag, an dem ich mich ohne jacke, verpflichtung und erreichbarkeit aus dem haus begebe. ich fühle mich frei und zum ersten mal ein bisschen zuhause. ich bin hier.

„blaue welt“

bewegung steigt auf

und trifft mich in der ruhe,

die mich umgab.

versuche gewohnheit zu finden,

aber finde mich

in einer geschwindigkeit

der dauerhaften veränderung.

ich fliege mit.

anpassung,

ohne veränderung des selbst

getragen in die höhe.

für einen kurzen moment;

die angst vor dem fall

verschwindet schon in der aussicht.

ich finde sonst unerreichbare weite,

hier oben.

über der blauen welt.

„was (m)ich heute bewegte“, teil 1 (2019-07-24, frankreich)

ursprung:

wann ist der gedanke zu ende gedacht? immer nur vorläufig. an welchem punkt kann er zur aktion werden?

»Mit wem säße der Rechtliche nicht zusammen

Dem Recht zu helfen?

Welche Medizin schmeckte zu schlecht

Dem Sterbenden?

Welche Niedrigkeit begingest du nicht, um die Niedrigkeit auszutilgen?

Könntest du die Welt endlich verändern, wofür wärest du dir zu gut?

Wer bist du?

Versinke in Schmutz

Umarme den Schlächter, aber

Ändere die Welt: sie braucht es!«

– aus „Die Maßnahme“ von Berthold Brecht

festhalten

kurz verschwinden

immernoch da

„personne n’a vécu dans le passé et personne ne vivra dans le futur.“ – j. l. g.

angekommen. oder: die begegnung im zwischenraum

das ganze

0

bewusster stillstand ist die schwierigste form der bewegung

handeln ändert sich durch wissen und möglichkeit. die hinter allem stehenden grundwerte sollten gleichbleibend sein.

werte und ethik als einzige statik. was bleibt?

keine erwartung

wie lange warten wir insgesamt?

transparente transparente: fokus mensch

ohne einflüsse kein wirken

ohne wirken keine spuren

ohne spuren kein spüren

ohne spüren kein ich

offline

wer bist du?

welche spuren hast du heute hinterlassen?

f: wie lange dauert ein moment?

a: ein moment dauert immer 3: entstehung, wirkung, erinnerung.

gedanken der freiheit bedingt durch freiheit der gedanken

der versuch der visualisierung von gedanken; und damit auch der erschaffung eines wir. alle auszüge liegen in ihrer natürlichen (un)ordnung vor und sind nur für den gegebenen moment gültig. ist öffentlichkeit ein privater raum, solange keiner weiß, wo sie stattfindet? gedanken: alt/neu. grenzen verschwimmen; bewegung beginnt.

anfang = ende